Über das Schreiben und Geschriebenes

Fast vier Monate ist der letzte Blogeintrag nun her. Manchmal vergeht die Zeit so schnell, dass ich gar nicht merke, wie lange ich mich hier nicht mehr zu Wort gemeldet habe.

Dann gucke ich auf das Datum oder bekomme eine Mail von WordPress und realisiere, dass ich ja mal wieder etwas veröffentlichen könnte.

Tatsächlich ist in der Zeit, in der ich still war, viel passiert.

Ich war im Sommer letzten Jahres in Wien und Bratislava unterwegs, im Winter ging es zu einem Champions League-Spiel von Donezk und zum Pokalspiel vom HSV gegen Hertha. Gelesen habe ich auch, viel Über das Schreiben, ein wenig Geschriebenes. Sachbücher, Romane und Kurzgeschichten.

Wenn ich ans Geschriebene denke, weiß ich auch, weshalb ich den Blog nicht gefüttert habe. Ich habe mich sehr exzessiv mit anderen Schreibprojekten auseinandergesetzt. Gewissermaßen habe ich versucht meine Wörter für den Text aufzuheben und ihn so voranzutreiben. Danach folgte ein anderer Text, ein kleiner Krimi, der nur entstanden ist, weil ich einfach drauf losgeschrieben habe. Und ich muss gestehen, das hat ziemlich viel Spaß gemacht. Mittlerweile ist der Krimi 12.000 Wörter lang, der Kommissar hat den Täter ermittelt (natürlich generisches Maskulin, kein Spoiler) und ich befinde mich in der Korrekturphase. Mal ganz ehrlich, das wäre doch ein Text für einen Kurzgeschichtenwettbewerb. Problem: Der Text ist für eine Kurzgeschichte schon recht lang. Mal gucken, was aus ihm wird.

Worauf will ich hinaus?

Ich weiß es gar nicht. Das hier soll gar kein Jahresrückblick werden. Den habe ich nämlich zu letztem Jahr auch nicht geschrieben. Trotzdem habe ich an ihn gedacht und mich mehr oder weniger bewusst dagegen entschieden. Was hätte ich erzählen sollen?

Lieber mache ich es in diesem ungezwungenen Rahmen hier und reiche das Futter nach (vielleicht ist das hier dann ein Teaser für 2024?) Letztendlich wäre der Jahresrückblick nur die Gesamtheit der Blogeinträge, die ich über das Jahr 2023 veröffentlicht habe. Das sind erstens nicht wirklich viele (drei, wenn ich richtig gezählt habe; der Jahresrückblick aus 2022 zählt für mich nicht dazu) und in zwei von ihnen lasse ich mich über Bücher aus.

Gibt es sonst etwas zu erzählen? Eigentlich nicht, nur dass der Mörder nicht immer der Gärtner ist. Vielleicht ist er manchmal gar nicht zu sehen, gar nicht da oder steckt sogar in uns. Genug mysteriöses Herumgelaber. Ich glaube, ich widme mich wieder Kommissar Silvio Machert, der den Tod einer jungen Frau untersucht, die in einem von innen verschlossenen Hotelzimmer stirbt. Der Gerichtsmediziner sagt, es war kein Mord. Aber wieso sollte eine Frau Ende Zwanzig einfach so tot umfallen? Viele Fragen, viel Stoff für verschnürte Handlungen, bizarre Figuren und ein wenig Action im verschneiten Hamburg. Mal gucken, wie mir der Text gelingt.

Drück mir die Daumen und bis bald.

Unterschrift Mats

3 Gedanken zu “Über das Schreiben und Geschriebenes

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